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ArchivArte Schweiz

Gesellschaft zur Nachlassverwaltung Schweizerischer Bildender Künstlerinnen GNSBK

Durch eine Vielzahl von Stipendien und Förderpreisen werden in der Schweiz Künstlerkarrieren gefördert. Bis heute wurden jedoch keine überzeugenden gesamtschweizerischen Konzepte in Bezug auf den Erhalt des künstlerischen Werks entwickelt. Gefordert sind deshalb alternative Überlegungen und Konzepte im Hinblick auf die Gedächtnisfunktion des künstlerischen Credos. Denn in Bezug auf die bildende Kunst ist die Archivsituation in der Schweiz bis heute unzureichend.

Claire Brunner: Peinture rouge, 1992 Acryl, 49x43 cm

Als erste und einzige Anlaufstelle ist seit 1998 die ArchivArte/Gesellschaft zur Nachlassverwaltung Schweizerischer Bildender Künstlerinnen unter der Leitung von Inga Vatter-Jensen in Bern tätig. Ziel und Zweck der Gesellschaft mit ihren 200 Mitgliedern und Gönnern ist es, das künstlerische Schaffen von Frauen zu sichten, zu inventarisieren, zu bewahren, zu dokumentieren und – falls es die Mittel erlauben – zu publizieren und regelmässig auszustellen. So wird ein Teil der schweizerischen und regionalen Kunsttätigkeit erhalten – und ganz speziell der weiblichen Seite dieser Kunst und Kultur.
Die Beurteilung und Aufnahme eines Nachlasses muss nach Kriterien der Qualität erfolgen. Damit beschäftigt sich in der Gesellschaft eine eigens gewählte Kommission aus Künstlern, Kunstfachleuten und Kunsthistorikern.

Inga Vatter-Jensen zeigt ein Bild von Hanni BayDas Portrait einer Frau vor ihrer Heirat: Inga Vatter-Jensen zeigt im Archivraum eine Auftragsarbeit der in Belp geborenen Hanni Bay
(1885-1978).

 

 

 

 

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Claire Brunner:
Peinture rouge, 1992
Acryl, 49x43 cm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Siehe Artikel im Bund und in der Berner Zeitung vom 18. August 2011:
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